Donnerstag, 3. September 2009

Wirtschaftsblogs Teil 2

Hab mich recht abgemüht mit den Wirtschaftsblogs, aber ich fand sie sehr mühsam zu lesen. Werde mich daher wieder auf andere Medien (Zeitschriften, TV-Sendungen) verlassen. Brand eins lese ich auch immer wieder gerne, aber ihr Blick auf die Wirtschaft ist halt immer sehr selektiv (jedes Heft hat ein Schwerpunktthema, d.h., aktuelle Entwicklungen werden nur dann beschrieben, wenn sie zum Thema passen), d.h., man bekommt keinen allgemeinen Überblick. Tja, manchmal ist die Tages-/Wochenzeitung doch nicht zu schlagen.

Freitag, 24. Juli 2009

Sopranos revisited

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mir Wochenende um Wochenende eine Soprano-Staffel nach der anderen reingezogen. Auch wenn die Serie nicht mit meinem ewigen Liebling Six Feet Under mithalten konnte, habe ich die Charaktere dennoch liebgewonnen, die Spannung war beachtlich und die Mafia bot eine wunderbare Parallelwelt zum Alltag. Bei einigen Punkten fragte ich mich jedoch schon, inwieweit noch das Buch zu Gomorrah Einblick in das "Liebesleben" der Mafiosi. Hier hat die Zeit nun Abhilfe geschaffen mit einem Artikel über Liebe und Sex bei der Mafia und dem Ehrenkodex, dem Mafiafrauen unterliegen. Weitere Hintergrundinformationen finden sich im vierten Kommentar, u.a. mit Links zu einem Gespräch mit einem Psychologieprofessor, der sich mit der Psyche von Mafiosi und AussteigerInnen befasst hat.

Montag, 13. Juli 2009

Gastgartensaison

Gestern war ich mit der lieblichen K in einem öffentlichen Schwimmbad, die sich seit meiner Kindheit bzw. seit meinen Kindheitserinnerungen auch ziemlich verändert haben und nun deutlich moderner aussehen. War sehr schön und wenn man schon einmal mitten im Grünen ist, hat man auch keine Lust, nachher wieder reinzufahren, um bei den üblichen Hangouts à la Museumsquartier ein Bier oder ein Glas Wein zu trinken. Es ist die schönste Gastgartensaison, nur leider fiel uns spontan keiner ein, zu dem wir hinfahren hätten können. Das muss sich ändern! Was für eine schönere Sommerbeschäftigung lässt sich denken als die verschiedensten Gastgärten auszuprobieren? Vielleicht wird dies also der Beginn einer Serie, mal sehen.

Heute habe ich also bei meiner üblichen Informationsquelle, dem Falter, recherchiert und folgendes zutage gefördert:

16 empfohlene Heurige, alte und "neue"

Für BiertrinkerInnen und Ottakring-Fans: Plachuttas Grünspan

Sehr spannend klingt auch die Villa Aurora.

Weiters kann man bei der Suche auch nach empfohlenen Restaurants im Grünen oder mit Gastgarten oder am Wasser suchen, die Ergebnisse sprengen dann jedoch den Rahmen eines Sommers.

Montag, 29. Juni 2009

Highlights von xkcd.com

Eine Freundin hat mir xkcd empfohlen. Super!

Hier ein paar erste Highlights:

Hitler
Pillar
Secrets - ok, nicht witzig, aber süß!
Useless
noch ein böser
Valentine - Heart
Pillow Talk
In the Trees
Familiar
Mail

Freitag, 19. Juni 2009

Lip Service Frühjahrskollektion - Highlights

Ach, wenn ich wieder mal Geld habe ...
... wird die Lip Service Kollektion schon ausverkauft sein.
Dann bleiben mir nur diese Fotos als Erinnerung

Dance Off Wrap Hoodie
NECK TIE DRESS

Klassisch gothic
CATCH MY FALL KNEE LENGTH SKIRT
ZIP FRONT BUSTIER

MILITARY DRESS

Samstag, 13. Juni 2009

Dating After Divorce

Okay, ich bin zwar nicht geschieden, aber nach einer so langen Beziehung fuehlt es sich schon ein bisschen aehnlich an glaube ich. Und manchmal ist da nichts angenehmer (und manchmal gefaehrlicher) als Stimmen, die einem vorschlagen, was man zu tun hat. Andererseits ist es schon manchmal ein bisschen verwirrend und da kann man ein paar Tipps schon mal gut brauchen. Bin gerade auf eine Serie gestossen, mal sehen, wie sie ist.

Dating After Divorce, Part 1: Introduction

Part 2: Centering Yourself During a Changing Life

Part 3: Forgiveness and Coming to Terms with Your Divorce

Part 4: Building a New Network

Part 5: Using Your Network to Find That Special Someone

(Keine Ahnung, warum die Formatierung so seltsam ist)

Donnerstag, 11. Juni 2009

Lieblings-Blogs

Ach ja, nachdem ich sie schon im vorigen Post erwähnt habe, sollte ich vielleicht auf auflisten, welche "persönlichen" Blogs mich von Wirtschaft und Politik abhalten:

Belle de Jour – diary of a London call girl

Ist viel besser als die Tagline vermuten lässt – Belle schreibt intelligent, witzig und auf hohem sprachlichen Niveau. Sie vertritt ihre Meinung, schildert genaue Beobachtungen und flicht immer wieder Referenzen zu spannenden Büchern, Musikern etc. ein.

Interessant an der Geschichte ist auch, dass Belle laut dem Blog einen Studienabschluss in Literaturwissenschaften hat und dann zur Prostitution kommt, weil es unmöglich ist, damit einen Job zu finden. Erst durch den Erfolg, den ihr Blog und anschließend ihre Bücher haben, gelingt es ihr, sich eine finanzielle Existenz unabhängig von der Prostitution aufzubauen.

Greta Christina
Manchmal laufen im Netz auch die Fäden zusammen. Auf Greta Christina bin ich erstmals durch ihre (erotischen) Kurzgeschichten aufmerksam geworden, von denen sich auch einige auf ihrer Homepage finden. Später bin ich dann darauf gekommen, dass sie auch die witzigen und informativen Texte für den Katalog und die Homepage für den Sex Toy-Versand Blowfish schreibt, die ich jahrelang gern gelesen habe. Ich fand sie von ihrer Selbstdarstellung auf ihrer Homepage sehr sympathisch und seit einigen Jahren betreibt sie auch ein Blog dazu, in dem sie sich mit gesellschaftlichen (Norm)vorstellungen zu Sexualität und Geschlecht, Atheismus, ein wenig Politik und anderen Themen beschäftigt. Die Mischung aus Sex und Atheismus ist schon schräg und sie ist damit eine der wenigen Autor_innen, die Beiträge über Sex in ein Blog zu anderen Themen einbauen und dann auch noch unter ihrem Namen publiziert, was eher unüblich ist. Normalerweise sind (laut Audacia Ray im Buch "Naked on the Internet" Sex-Blogs und Blogs zu anderen Themen streng getrennt, aus welchen Gründen auch immer.


Blogroll

Art

http://designsponge.blogspot.com

http://drawn.ca

http://www.mypapercrane.com


Blog Awards

The Best of Blogs

http://www.bloggies.com

http://www.thebobs.de

http://weblogawards.org

Feminine Web

Ein Unique-Artikel hat mich unlängst darauf aufmerksam gemacht, dass sich das Blogverhalten von Männern und Frauen angeblich deutlich unterscheidet: Während Männer angeblich v.a. Blogs über Technik, Wirtschaft und Politik betreiben und lesen, beschäftigen sich Frauen mehr mit persönlichen tagebuchartigen Blogs und Blogs über Liebe und Sex. Tja, erwischt. Das lasse ich natürlich nicht auf mir sitzen und so trifft es sich gut, dass ich heute einen Artikel mit Empfehlungen für Wirtschaftsblogs gefunden habe. Ich werd sie mir mal durchschauen, vielleicht ist ja was für mich dabei.

Weiss gar nix. Wirtschaft und Politik aus allerletzter Hand

Chaos as usual

Herdentrieb


http://carta.info – Wirtschaft und Medien

http://nachdenkseiten.de

http://wirtschaftsquerschuss.blogspot.com

http://immobilienblasen.blogspot.com

http://blog.zeitenwende.ch


Englisch

http://krugman.blogs.nytimes.com

http://flutethoughts.blogspot.com

http://calculatedriskblog.com

http://www.ritholtz.com/blog

http://delong.typepad.com/sdj

http://baselinescenario.com

http://www.nakedcapitalism.com

http://www.irisheconomy.ie

Mittwoch, 25. Februar 2009

Küchentipps schon wieder

Eigentlich wollte ich ja von meiner Bürokochgemeinschaft erzählen und einige der Rezepte bringen, die wir so kochen, aber beim Surfen bin ich auf was wahrscheinlich viel Interessanteres gestossen, nämlich die Kochvideos vom hier schon erwähnten Real Simple. Das Heft hat jetzt nämlich auch eine Fernsehshow und auf ihrer Homepage kann man sich jetzt u.a. Videos zu den essentiellsten Kochtechniken anschauen. Einiges wird bekannt sein, aber bei manchen kann man schon noch etwas lernen.

Reis kochen

Knoblauch schälen und hacken
Was sie hier nicht erwähnen ist, dass der Mundgeruch kein Problem mehr ist, wenn man den grünen Teil in der Mitte der Knoblauchzehe entfernt. Funktioniert wirklich.

Palatschinken machen


Zwiebel schneiden
In einem anderen Artikel empfehlen sie, vor dem Schneiden eine Kerze anzuzünden, da so einige der Stoffe verbrannt werden, die einem zum Weinen bringen.

Zitrusfrüchte schälen

Artischoken schneiden

Schnittlauch hacken


Nudeln kochen
- ok, da gab's nichts Neues, aber so oft, wie ich Nudeln gekocht habe, ist das auch kein Wunder ;-)

Avocados schälen und würfeln


Mangos schälen und würfeln

Cosmopolitan mixen


Eier hart kochen


Couscous zubereiten

und noch viel mehr gibt's hier.

Mixed Messages

Unlängst hat mir eine Arbeitkollegin von ihrer Stieftochter erzählt, die Anfang 20 ist, mit 16 die Schule geschmissen hat, derzeit arbeitslos gemeldet ist und immer wieder den AMS-Kurs schwänzt, sich krankschreiben lässt etc. Mit dem Wohnungsamt (weiß nicht, wie's in Wien genau heißt) hat sie sich's verscherzt und damit anscheinend auch die Chance auf eine Gemeindewohnung. Die letzten Jahre hat sie bei Liebhabern und FreundInnen am Sofa übernachtet, denen es dann immer nach einiger Zeit zu viel geworden ist und so ist sie nun in den ohnehin überfüllten elterlichen Haushalt (2 Eltern, 2 Kinder und die Oma, die gebraucht wird um auf die Kinder aufzupassen, und das in insgesamt 4 Zimmern) zurückgekehrt, wo sie seitdem mit allen im Clinch liegt. Ihre Zeit verbringt sie angeblich vor allem damit, sich zu stylen, ihren FreundInnen und ihrer Family (Eifersuchts-)szenen am Telefon und in echt zu machen und am Gang zu rauchen, was verboten ist. Außerdem geht sie spät nachts weg, kommt frühmorgens heim (oder umgekehrt) und weckt dabei die anderen Familienmitglieder auf. In einem Streit hat ihr Vater ihr dann angedroht, ihr den Wohnungsschlüssel wegzunehmen, woraufhin sie gemeint hat, dann meldet sie sich obdachlos.

Als mir die Kollegin dann den letzten Streit schildert, sage ich, wir waren doch alle mal so (seltsam wie schnell man von der Kinder- in die Elternrolle rutscht, liegen gerade mal zwei, drei Jahre dazwischen) und suche im Internet Infos zum Thema Wohnen sowie Beratungsstellen heraus, die sich speziell an Jugendliche richten.

Habe dann die Seite der Jugendinfo Wien aufgesucht, die ein reichhaltiges Download-Center mit allen möglichen Infos in gut lesbaren bunten Broschüren haben und denke mir (um nun zum Ende der langen Einleitung zu kommen): Ich will das auch! Ich will auch eine Beratungsstelle, zu der ich mit allen Problemen hingehen kann, ich will auch eine Webseite mit bunten Broschüren, wo mir von Wohnungssuche bis Cannabis alles erklärt wird, inklusiver dem Umgang mit psychischen Problemen, Beziehungsstress, Ratlosigkeit, was ich beruflich machen soll und was überhaupt. Ich bin nur leider zu alt dafür. Und ich fühle mich manchmal ziemlich allein gelassen und bin nicht die Einzige. Die Ratlosigkeit meiner Kollegin zu sehen zum Beispiel, die keine Ahnung hat, wie sie mit dieser Situation umgehen soll und woher auch - ich wüsste nicht, wen sie anrufen kann, um in einer kostenlosen Beratung ihre Probleme zu besprechen. Als meine Kollegin aus einer früheren Arbeit feststellte, dass ihr Freund die letzten drei Mieten nicht bezahlt hat, bevor's aus war, wusste sie's auch nicht. Als ich überfallen wurde und Alpträume hatte, wusste ich's nicht. Usw.

Es ist auch ein Thema, das bei mir in den Beratungen immer wieder auftaucht, dass Leute gerne Rat zu Themen hätten, die nicht in unser Fachgebiet fallen und bei denen ich keine Ahnung habe, wo ich sie hinschicken kann. Ich frage dann manchmal im Team nach, ob jemand etwas weiß, manchmal klappt's, manchmal nicht. Und viele andere KollegInnen sagen dann, das bieten wir nich an, da müssen Sie jemanden suchen, der auf dieses Thema spezialisiert ist und wer könnte es ihnen verdenken.

Man sollte meinen, das wäre durch das Internet leichter geworden, an die richtigen Infos zu kommen, aber
a) steht nicht alles im Internet
b) müsste man wissen, wo man die Sachen, die drin stehen, findet und
c) muss man herausfinden, welche Quellen gut sind und welche schlecht, was nicht immer so einfach ist, wie es klingt.

Ein Kollege meinte mal, es wäre gut, wenn es ein Büro oder eine Internetseite (aber besser eine Person) gäbe, die man anrufen könnte, wenn man etwas wissen will, und deren Aufgabe es lediglich wäre, einem mitzuteilen, welche Angebote es zu diesem Thema gibt und an wen man sich wenden kann. Gibt es nicht, nicht einmal themenspezifisch (z.B. alle Infos zum Thema Behinderung oder Arbeitssuche oder ...) und es wäre sicher auch nicht total machbar, aber es wäre schon einiges wert.

Das war aber nur ein kurzer Ausflug, worum es mir eigentlich in diesen Post ging, waren die gemischten Botschaften, die man von allen Seiten bekommt. Meine Kollegin meinte, dass ihre Stieftochter den halben Tag damit verbringt sich zu schminken (und Männer kennen zu lernen, bei denen sie unterkommen kann) und dass sie ein sehr neurotisches Verhältnis zu ihrem Aussehen hat. Wer könnte es ihr verdenken? Worum es mir geht, sind die gemischten Botschaften aus dem Medien und eigentlich aus dem ganzen "normalen" Umfeld, wie wichtig es ist, konventionell attraktiv zu sein und auf der anderen Seite hast du bestenfalls ein paar Kinder- und JugendpsychologInnen, die immer wiederholen, dass es wichtig ist, seinen Körper so zu mögen wie er ist. Und die "normale" Gesellschaft, die zwar einerseits verlangt, dass man attraktiv sein muss, einen aber andererseits, wenn man sich zu obsessiv und offensichtlich mit dem Thema beschäftigt, als psychisch krank abstempelt. So wie es in diesem Denken Leute gibt, "die nix hackeln wollen" und "Versager" und auf der anderen Seite "Workaholics", "Rabenmütter", "karrieregeile Emanzen" und Leute, die Burn-Outs haben, weil sie "einfach nicht abschalten können". Die "nicht verstehen, dass man nicht lebt, um zu arbeiten, sondern arbeitet, um zu leben." Jaja.

Allein die Tatsache, dass man in ganz simplen und häufig wiederkehrenden Situationen so oft nicht weiß, wie man sich verhalten soll und vor allem, was man eigentlich will, lässt schon manchmal auch in mir die Sehnsucht nach jemandem aufkommen, der alles regelt (was mir unendlich peinlich ist). Es ist natürlich nur theoretisch, denn weder Gott, Mama noch ein allmächtiger Staat sind nur ansatzweise attraktiv, am ehesten würde wohl eh eine Beratungsstelle mit bunten Broschüren hinkommen. Aber das Gefühl des Überfordert-Seins, dass sich ja in meinem Fall bei einer gut ausgebildeten jungen Frau, die eigentlich gute Ressourcen haben müsste, um mit Problemen fertig zu werden, breit macht, macht mir schon Sorgen. Und ich frage mich, ob ich etwas daran ändern kann, oder ob es ganz normal ist. Oder beides.

Das Problem, dass es auf viele Fragen keine eindeutigen Antworten und einfache Lösungen gibt, ist das eine, die Frage des "Wissensmanagements" das andere (wie kommen die Infos zu denen, die sie brauchen - dafür bräuchte man ja eigentlich eine Art Über-Datenbank - und wie abschreckend Datenbanken sein können, habe ich bei der Stipendien-Datenbank gesehen).
Ich frage mich, wie das gelingen könnte.

Hätte ich zum Beispiel vor zwei Jahren vom europäischen Freiwilligendienst gewusst, ich hätte mich nicht bei einem blöden Forschungsinstitut nach dem anderen beworben, um ein gefördertes Praktikum zu bekommen (was dann eh nicht geklappt hat). Ich hätte jemanden gebraucht, der mit mir herausfiltert, was ich nach dem Studium eigentlich tun will (und das war eigentlich mal ein paar Monate oder ein Jahr woanders zu leben und zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln, und das ohne übergroßen Druck) und mich darin bestärkt hätte, das zu tun und nicht Zeitschriften und Ratgeber, die mir erklären, dass ich ohne 5 Praktika in renommierten Organisationen sowieso keine Chance habe, einen Job zu finden.

Meinen jetzigen Job habe ich übrigens auch durch eine Beratungsstelle gefunden. Tja, machmal klappt nichts, wenn einen nicht jemand bei der Hand nimmt, zumindest nicht bei mir. Und auch bei vielen BewerberInnen, die grottenschlechte Bewerbungen schicken und im Gespräch nur höchst seltsame und kontraproduktive Dinge sagen, denke ich mir oft, da bräuchte es nur einen kleinen Anstoß und ihr Leben würde die richtige Richtung nehmen. Aber der kommt nicht.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Dinge, die ich super finde, mir merken möchte und über die zu schreiben ich keine Zeit habe

Buchtipp: Christiane Rösinger: Das schöne Leben

Ist in zwei Stunden gelesen und ein Genuss, manche Passagen daraus regen auch wirklich zum Nachdenken an. Und nostalgisch machen sie auch ...

Bei weitem nicht so gut fand ich Mieze Medusas Freischnorcheln, vor allem die zweite Hälfte nicht. Der Anfang war ganz nett, kann aber auch bei weitem nicht mithalten.

Webseiten:

Church of Pie
Manchmal geht einfach nichts über simples Geblödel ;-)

http://www.playgrrround.com/

Super Idee und netter Zeitvertreib

http://www.travelfish.org/
Ich will nach Südostasien! Jetzt! Sofort! Und warum mach ich so eine tolle Website /Firma eigentlich nicht selbst? Fragen über Fragen ...

Venus Magazine
Es ist immer so mühsam, an eine Ausgabe davon ran zu kommen (gibt's nur beim Morawa oder ev. am Westbahnhof, erscheint 4 mal im Jahr, so dass ich gern drauf vergesse und wenn ich daran denke ist es ausverkauft und bis zur nächsten Ausgabe dauert's noch 2 Monate), dass ich oft nicht dazu komme und dann manchmal vergesse, wie sehr ich das Venus Zine mag. Jetzt habe ich wieder mal eine Ausgabe davon ergattert und es macht mir selten viel Spaß, sie zu lesen. Auch wenn es eine "normale", nicht-queere, alternative Frauenzeitschrift ist. Weil darin Bücher und Bands vorkommen, die zumindest ich sonst nirgendwo entdecke, weil ich von Ideen, Organisationen (s.o.) und Webseiten erfahre, die teilweise etwas abdecken, von dem ich mir schon lange gedacht habe, das sollte es geben oder auf die ich nie gekommen wäre, aber bei denen ich es großartig finde, dass es sie gibt. Und last but not least finde ich auch eine Menge Identifikationsfiguren (emanzipiert, neugierig, abenteuerlustig und manchmal im Clinch mit der normalen Welt) unter den vorgestellten Frauen. Die Webseite gibt schon mal einen Vorgeschmack.

Ach ja, und warum gibt's sowas Ähnliches nicht in Österreich? Das Missy Magazine ist mir zugegebenermaßen noch nicht in die Hände gekommen. Mal sehen.) Das letzte Mal, als ich auf der Homepage nachgesehen habe, war es nur im Abo zu haben, aber jetzt gibt es es anscheinend schon im Handel. So hab ich durchs Recherchieren für mein Blog auch mal wieder was gelernt ;-)

Dienstag, 13. Januar 2009

Poe's Law

Unschlagbar:

Poe's Law

Similar to Murphy's Law, Poe's Law concerns internet debates, particularly regarding religion or politics.

"Without a winking smiley or other blatant display of humor, it is impossible to create a parody of Fundamentalism that SOMEONE won't mistake for the real thing."

In other words, No matter how bizzare, outrageous, or just plain idiotic a parody of a Fundamentalist may seem, there will always be someone who cannot tell that it is a parody, having seen similar REAL ideas from real religious/political Fundamentalists.

Example:
The following is an actual Internet post to Biblically defend a flat Earth:


"All I was saying was that either the earth is flat, and the bible is correct, or the earth is round, and the bible is incorect, i'm going to study the issue more and deside for myself which route I want to take. Either Atheist evolutionist, who agrees with all of mainstream sciences, or flat earth litteral bible believer.
I'm leaning toward being an atheist, because if I can't believe the bible to be completly litteraly true, then I can't believe Jesus when he speaks about heaven, etc..
That would make the moon landing a fake, and pretty much all of modern science false..."

Response:

"That's it, I'm claiming Poe's Law on this guy."

Quelle: Urban Dictionary, und entdeckt hab ich's hier.

Urban Dictionary ist immer eine wunderbare Quelle für neue und wunderbare Ausdrücke und Redewendungen, sehr praktisch fand ich z. B. auch DTR ...